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visual thinking

smart authoring tools

Update: 10.02.10

Statement

Events und Präsentationen

Bibliographie E-Learning

PDF Dokument Ueberblick: Publikationen, Projekte, Präsentationen

E-Learning und E-Collaboration Statement
Version 1.0 - September 2007, Status: DRAFT
© Daniel Stoller-Schai

Soziale Prozesse
E-Learning und E-Collaboration sind zwei faszinierende Handlungsfelder, die das kollaborative Potenzial des Internet nutzen. Doch auch nach 17 Jahren Web based learning (1990; erste Webseite online: http://info.cern.ch/) sind wir in vielen Bereichen noch an den Anfängen. Lernprozesse im Internet müssen als soziale Prozesse verstanden werden (auch Selbstlernprozesse) und als solche designt werden.

Didaktik
Die lerngerechte Gestaltung von Lernprozessen ist und bleibt auch im Internet ein zentrales Anliegen. Die Didaktik des webbasierten Lernens ist in vielen Fällen noch auf einem recht tiefen Niveau - oft bedingt durch eingeschränkte zeitliche und finanzielle Ressourcen, die dazu führen, dass Lernangebote vor allem schnell erstellt werden müssen.

Visualisierung
Das Potenzial visuellen Denkens eignet sich hervorragend für Erklärungsprozesse. Wie Sachverhalte in Bilder umgesetzt werden, hat u.a. Edward Tufte hervorragend erarbeitet. Visuelles Denken muss durch Analyse guter Beispiele gelernt und dann in Lernangebote eingearbeitet werden.

Inhaltserstellung
Seit der Einführung von Rapid e-learning tools sind zwar die Kosten für Lernmodule gesunken, damit aber auch die didaktische Qualität. Mit den verschiedenen Powerpoint-to-Flash Konvertern sind wir wieder auf dem Niveau von "Page turner" angelangt. Didaktisch ansprechende Lernmodule sind weiterhin nur mit grossem Aufwand zu realisieren und eignen sich für schnelllebigen Inhalt nur bedingt. Was fehlt, sind Autorentools, die in der Lage sind, anspruchsvolle Lernmodule zu erstellen bei gleichzeitig tiefer Komplexität des Erstellungsprozesses.

Technik
Den synchronen Technologien (z.B. Webconferencing) und 3D-Welten gehört die Zukunft. Dies zeigt u.a. der Erfolg von "Second Life". Synchrone Technologien erlauben die direkte, weltumspannende Interaktion und sind mehrzweckfähig ausgelegt. Es können sowohl Meeting, Präsentionen und Trainings mit der gleichen Plattform durchgeführt werden.

Standards
SCORM und AICC haben die Verwendung von Lernmodulen vereinfacht. Standards in anderen Bereichen (Produktions-, Didaktik- und Methodik-Standards) fehlen noch. Unternehmenseigene Didaktik- und Methodik-Standards können wettbewerbsrelevant werden.

Zielgruppen
Nach den Angestellten und den HR-getriebenen E-Learning Projekten sind nun die Kunden und Marketing-getriebene Ansätze die nächste wichtige Entwicklungsstufe. Kundenfokussiertes E-Learning (customer focused e-learning) versteht Lernangebote als Dienstleistungen, die zu einem Produkt oder einem Service selbstverständlich dazugehören.

Interaktivität, Adaptivität, Mobilität
Vorbild in Sachen Interaktivität und Adaptivität ist die Gaming-Industrie. So wie heute über "Scores" verglichen wird, wie gut jemand in einem Spiel ist, könnte man in Zukunft über die "Scores" in Lernlandschaften das Kompetenzenprofil eines neuen Mitarbeiters oder Kunden einschätzen. Mobiler Zugriff auf Wissens- und Lerninhalte wird zu einer weiteren Flexibilisierung und Personalisierung von Lernprozessen führen.

Events und Socialising
Web 2.0 zeigt es vor, Communities und Sozialising ziehen die Massen an. Was mit "the WELL" und anderen Online communities begann, setzt sich heute mit MySpace, Facebook und Youtube fort. Events werden auf dem Internet eine immer wichtigere Rolle spielen. Im Lernbereich sind "Virtuelle Konferenzen" und "Virtuelle Ringvorlesungen" ein interessanter Ansatzpunkt, der in diese Richtung geht.

Konvergenz
Systeme und Technologien wachsen zusammen. HR-, Sales-, Marketing-, Operations- und andere -Systeme wachsen zusammen. Learning Management Systeme werden ein Teil davon sein. Multimedialer Inhalt kann auf allen möglichen Kanälen konsumiert werden und bedingt "single source" Prozesse und "cross media publishing" auch für die Erstellung von Lerninhalte.

ULEF "Computer kreativ". Studiengang am Institut für Unterrichtsforschung und Lehrer/innen-Fortbildung Basel (ULEF), 09.01-20.03.1989 (Projektleiter).

Nachdiplomstudium "Informatik Fachdidaktik / Neue Lernkultur", Institut für Informatik, Universität Zürich 1990-1991 (Teilnehmer).

double loop learningStudiengang "Lernende Organisationen und Wissensmanagement", Fachstelle für Weiterbildung, Universität Zürich 1997-1998 (Projektleiter).

Lernende Organisationen und Wissensmanagement.
27.03.1998
"Trendshop Peter Müri", Zug

noisy98 Noisy98 - First Knowledge Worker Domain, Gottlieb Duttweiler Institut, Rüschlikon 01.10.-30.11.1998 (Online-Moderator).

Network-Event "Lernnetzwerke - Wissensnetzwerke", Learning Center, Universität St. Gallen 09.-31.08.2000 (Projektleiter).

"Viviance: We increase your return on investment"
31.08.2001
Personal-Entwicklungs-Forum, Nottwil

Strategisches Blended Learning in Dienst-leistungsunternehmen
25.09.2001
Seminar: E-Learning-Projekte. Lernen via E-Training und E-Collaboration, Learning Center Universität St. Gallen, Zürich

Customized e-learning solutions
17.04.2002
BVS Weiterbildung "E-Learning", Zug

Erweitertes Kundentraining durch Blended Learning in der Phonak AG
12.09.2002
Seminar: "Umsetzung von E-Learning-Massnahmen: Konzeption - Durchführung - Nutzenmessung,
Learning Center Universität St. Gallen, Zürich

Wie integrieren Sie E-Meetings erfolgreich in die Arbeits- und Lernkultur?
08.05.2003
Seminar: E-Meetings, Learning Center Universität St. Gallen, St. Gallen

Tageskurs "E-collaboration"
08.09.2003
Nachdiplomkurs "e-teacher", Frey-Akadmie, Zürich

Internetgestütztes interaktives Kundentraining in der Phonak AG
25.11.2003
Universität St. Gallen, St. Gallen

Knowledge Management & E-Learning at Phonak: an insight
12.01.2004
University of St. Gallen, St. Gallen

Wissensmanagement und E-Learning in der Phonak AG
07.12.2004
Phonak Hauptsitz, Stäfa

E-Learning: Überblick – Anwendungen - Trends
12.11.05
Master of Advanced Studies eLearning und Wissensmangagement, Universität Luzern

Enhance Customer Relationship through Online Education: The Phonak Online Academy
01.12.2005
Online Educa, Berlin

Phonak iLEARN – Kundentrainings und Kundenbindung durch eine weltweite Kommunikationsplattform
16.02.2006
Learntec 2006, Karlsruhe

Customer Interaction over the Internet - The “Phonak iLEARN Project”
08.11.2006
University of St. Gallen, St. Gallen

Kundeninteraktion über das Internet - Das Projekt “Phonak iLEARN”
16.11.2006
Zuger Wirtschaftskammer, Zug

E-Learning: Überblick – Anwendungen - Trends
11.11.06
NDK E-Learning
Institut für Kommunikationsforschung IKF Luzern

Phonak iLEARN 1st Virtual Conference on Audiolgy
Phonak AG
22.-23.05.2007
Phonak AG (Projektleiter).

Webcast und Web-TV im E-Business - Neue Formen der Kundenzusammenarbeit über das Internet
25.05.2007
Orbit / iEX, Zürich

Einführung in Social Software und Web 2.0 / Live Meeting "Online Collaboration"
11.04.2007 / 06.06.2007
Studiengang: Online Communities and Collaboration: Social Software
Hochschule für Soziale Arbeit, Luzern

„Sciencetainment“ zur Kundenbindung als neues Geschäftsfeld der Weiterbildung
05.10.2007
Learntec Forum Schweiz 2007, St. Gallen

Global Customer Interaction over the Internet - Internetgestützte Kundenzusammenarbeit in den Bereichen Training, Produktelaunches und Events
16.10.2007
IIR E-Collaboration Forum 2007, Frankfurt

Phonak iLEARN 1st Virtual Conference on FM
Phonak AG
30.01-06.02.2008
Phonak AG (Facilitator).

Kompetenzmanagement und Kundenbindung durch 'Sciencetainment'
31.01.2008
Learntec 2008, Karlsruhe

Erfahrungen mit E-Collaboration bei der Phonak AG
26.02.2008
CNO VIP Corner / Microsoft IndustryDays 2008, Sieber&Partners, Zürich

Mitarbeiter und Kunden interaktiv über das Internet ausbilden.
22.04.2008
Meeting Point an der PersonalSwiss 2008, Zürich

"Entertain your customers online" - Kundenweiterbildung durch Online-Events. Planung, Ablauf und Erfolgsfaktoren.
23.04.2008
Forumsbeitrag an der Swiss Professional Learning, Zürich

Phonak iLEARN 2nd Virtual Conference on Audiology
Phonak AG
19.-21.05.2008
Phonak AG (Projektleiter).

Vom Präsenzlernen zum Selbstlernen. Wandel der Lernkultur in der UBS.
02.03.2009
Swiss eEducation Forum, Bern

Vom E-Learning zum E-Channel Angebot: Aktuelle Entwicklungen im organisationalen Lernen der UBS
04.03.2009
CeBIT 2009 Forum Learning & Knowledge Solutions, Hannover

Von der Kreide zum virtuellen Klassenzimmer. Ausbildungskompetenzen im Wandel der Zeit
02.10.2009
Konferenz "E-Kompetenzen 3.0", Luzern

Workshop 'Banking 2.0 - Lernen mit Social Software'
01.02.2010
FH Nordwestschweiz, Basel

E-Learning im Arbeitsprozess - Was geht, was geht nicht?
04.02.2010
Learntec 2010, Karlsruhe

Swiss eLearning Conference @ Swiss Professional Learning, Zürich
13.-14.04.2010
(Programmbeirat, Programmleitung)

1993
Stoller, D.: Die Lebenswelt von
Hackern und Computerfreaks. Eine qualitative
Einzelfallanalyse. Unveröff. Seminararbeit, Universität Zürich, Institut für Pädagogik,
Zürich 1993.

1996
PDF Dokument Stoller-Schai, D.: Der Radikale Konstruktivismus nach Ernst v. Glasersfeld. Seminararbeit, Universität Zürich, Instut für Pädagogik, Zürich 1996.

1998
PDF Dokument Stoller-Schai, D.: Internet und Bildung in der Schweiz. Fachstelle für Weiterbildung, Universität Zürich 1998.

PDF Dokument Lernende Organisationen und Wissensmanagement
Arbeitspapier für den "Trendshop Peter Müri" vom 27.03.98. Fachstelle für Weiterbildung, Universität Zürich 1998.

1999
PDF Dokument Stoller-Schai, D.: Lernen im Internet - kollaborative Aspekte. Teil 1: Collaborative Learning; Teil 2: Learning Communities.
Arbeitsbericht IWI3, Nr. 4, Institut für Wirt-schaftsinformatik, Universität St. Gallen, St. Gallen 1999.

PDF Dokument Stoller-Schai, D.: Standardsoftware für Kooperation in Unternehmensnetzwerken. Doktoranden-Seminararbeit, Institut für Wirtschaftsinformatik, Universität St. Gallen,
St. Gallen 1999.

2000
PDF Dokument Stoller-Schai, D.: Modelle von Corporate Universities. Doktoranden-Seminararbeit, Institut für Wirtschaftsinformatik, Universität St. Gallen, St. Gallen 2000.

Bendel, O.; Mergel, I.; Stoller-Schai, D.; Back, A.: Dialogplattform Knowledge
Management der Deutschen Bank AG. Arbeitsbericht, Institut für
Wirtschaftsinformatik, St. Gallen 2000.

PDF Dokument Stoller-Schai, D.; Christen, Mariana: Network Event 'Lernnetzwerke & Wissensnetzwerke'. Institut für Arbeitspsychologie ETH Zürich / Learning Center Universität St. Gallen, St. Gallen und Zürich 2000.

Stoller-Schai, D.: Synchronous Technologies: A Toolbox for the Fast Development and Simple Distribution of High-Quality Learning Content. University of St. Gallen, St. Gallen 2000.

2001
Back, A.; Bendel, O.; Stoller-Schai, D.: E-Learning im Unternehmen. Grundlagen -
Strategien - Methoden - Technologien. Orell-Füssli, Zürich 2001.

Unsere E-Learning Klassiker

PDF Dokument Bendel, O.; Stoller-Schai, D.: Begriff E-Learning. In: Lexikon Wirtschaftsinformatik. (Hrsg.) P. Mertens et al., 4. vollst. neu bearb. Aufl., Springer, Berlin 2001, S. 164-165.

2002
Stoller-Schai, D.: Learning Communities und Kollaboratives Lernen. In: Corporate E-Learning. (Hrsg.) R. Neumann / R. Nacker / A. Ross, Gabler, Wiesbaden 2002, S: 107-126.

Back, A.; Bendel, O.; Stoller-Schai, D.: E-Learning: Ein Wörterbuch. Achertäler Verlag, Kappelrodeck 2002.

2003
@ Stoller-Schai, D: E-Collaboration: Die Gestaltung internetgestützter kollaborativer
Handlungsfelder. Dissertation der Universität
St. Gallen, St. Gallen 2003.

2004
PDF Dokument Stoller-Schai, D.: Synchroner E-Training Einsatz in der Phonak AG - Ausbildung von Online Trainern. In: Handbuch E-Learning. (Hrsg.) K. Wilbers / A. Hohenstein. Erg.-Lieferung April 2004.

PDF Dokument Stoller-Schai, D.: Erweiterte Kunden-beziehung durch synchrones E-Training. In: Magazin Wissensmanagement, Heft 4/2004, S. 17-19.

2005
Stoller-Schai, D.: Meet Your Customer Online - Enhance Customer Relationship through Online Education: The Phonak Online Academy. Newsletter - Online Educa, Berlin 2005.

2006
PDF Dokument Stoller-Schai, D.: Schulung von Kunden und Mitarbeitern über das Internet – Das Projekt „iLEARN“ als Bespiel für den Einsatz einer interaktiven Kommunikationsplattform. In: Zeitschrift E-Learning, Heft 2/2006, S. 44-57.

2007
PDF Dokument Stoller-Schai, D.: Sciencetainment – Kunden und Wissenschaft zusammenführen. In: Handbuch E-Learning. (Hrsg.) K. Wilbers / A. Hohenstein. Erg.-Lieferung Oktober 2007.

PDF Dokument Stoller-Schai, D.: Meet peers and experts: Erfahrungen mit der ersten Virtuellen Konferenz der Phonak AG. In: Handbuch E-Learning. (Hrsg.) K. Wilbers / A. Hohenstein. Erg.-Lieferung Oktober 2007.

2008
PDF Dokument Stoller-Schai, D.: Marktübersicht WebConferencing Systeme. In: Handbuch E-Learning. (Hrsg.) K. Wilbers / A. Hohenstein. Erg.-Lieferung Oktober 2008.

@ Stoller-Schai, D.: E-Collaboration. Die Gestaltung internetgestützter kollaborativer
Handlungsfelder. Gestaltungsgrundlagen und praktische Beispiele für eigene Projekte.
Saarbrücken. SVH - Südwestdeutschen Verlag für Hochschulschriften 2008 (Publikation der Disseration von 2003).

2009
PDF Dokument Stoller-Schai, D., Bünger, L.: Learning Communities. Das "Missing Link" auf dem Weg zum Workplace Learning. In: Handbuch E-Learning. (Hrsg.) K. Wilbers / A. Hohenstein. Erg.-Lieferung Oktober 2009.

2010
PDF Dokument Gröhbiel, U.; Stoller-Schai, D.; Timmer, Ch.: E-Learning: Den Mehrwert steuern. In: PERSONAL Zeitschrift für Human Resource Management, 62. Jahrg., 01/2010, S. 14-16.

Mitglied Swiss ICT Fachgruppe e-learning